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Man lässt mir (bitte!) meine Musik MusikGesellschaftPersönlich

Man lässt mir (bitte!) meine Musik

Warum ich das Werk vom Künstler trenne - mit offenen Augen, nicht aus Unwissenheit Heute war wieder so ein Moment. Michael Jackson lief, und ich musste erneut feststellen, wie phänomenal diese Musik ist. Diese Produktion. Dieser Rhythmus. Diese Stimme. Diese geradezu körperliche Präzision, mit der manche Stücke Jahrzehnte später noch immer funktionieren. Dann meldet sich unweigerlich das andere Wissen. Die…
Nic Niggli
10. August 2026
Der Mann, der die Gitarre wieder gefährlich machte MusikPersönlichPhänomedial

Der Mann, der die Gitarre wieder gefährlich machte

Zylinder, Les Paul und ein Ton wie brennender Whiskey: Warum Slash für mich zu den fünf größten noch lebenden Gitarristen der Welt gehört - und weshalb sein Genie weit über Guns N' Roses hinausreicht Ich bin Jahrgang 1974. Als Appetite for Destruction 1987 erschien, wurde ich dreizehn. Genau jenes Alter, in dem Musik keine angenehme Begleitung ist, sondern eine Naturgewalt. Sie entscheidet,…
Nic Niggli
4. August 2026
Von Joop bis Rom: Wie unsere Kinder zu ihren Namen kamen Persönlich

Von Joop bis Rom: Wie unsere Kinder zu ihren Namen kamen

Zwei Kinder, vier Namen, eine Modedesignerin, eine griechische Göttin, ein römischer Kaiser – und eine Familien-Demokratie, bei der ausgerechnet die Hauptbetroffenen kein Stimmrecht hatten Es gibt Entscheidungen im Leben, die trifft man innerhalb weniger Sekunden. Nehme ich noch ein Stück Kuchen? Bestelle ich das Bier oder doch lieber Wasser? Kaufe ich dieses Buch wirklich – obwohl zu Hause bereits ungefähr…
Nic Niggli
29. Juli 2026
Schwarz war nie dunkel MusikPersönlichUnterhaltung

Schwarz war nie dunkel

The Cure haben am Paléo Festival gezeigt, dass Schwermut nicht altert. Eine persönliche Liebeserklärung an Robert Smith, zwei Konzerterinnerungen und jene Musik, die mich seit meiner Jugend - ebenso - durch die Dunkelheit trägt - mit einem kleinen Licht am Ende Robert Smith steht auf der Bühne des Paléo Festivals in Nyon und verliert kaum ein Wort an das Publikum.…
Nic Niggli
23. Juli 2026
Weihnachten auf Band – und eine Idee, die plötzlich ziemlich groß wurde PersönlichPhänomedial

Weihnachten auf Band – und eine Idee, die plötzlich ziemlich groß wurde

Wie aus Vertrauen, vielen Stunden Arbeit und einer gehörigen Portion Experimentierfreude ein Weihnachtskrimi, eigene Songs und eine ganz besondere Kassette entstanden Ein wenig Eigenwerbung muss an dieser Stelle erlaubt sein. Für meinen fantastischen Arbeitgeber, für meine großartigen Kolleginnen und Kollegen – und ausnahmsweise auch ein kleines bisschen für mich selbst. Als ich 2025 mit erstaunlich sportlicher Vorlaufzeit gefragt wurde, ob…
Nic Niggli
21. Juli 2026
39 Jahre Hunger, Dreck und Unsterblichkeit PhänomedialMusikPersönlich

39 Jahre Hunger, Dreck und Unsterblichkeit

Wie Appetite for Destruction den Rock wieder gefährlich machte, mich als 13-Jährigen traf - und warum Guns N' Roses im Ritz bis heute wie ein elektrischer Schlag wirkt Am 21. Juli 1987 erschien ein Album, das nicht höflich anklopfte. Es trat die Tür ein. Appetite for Destruction war roh, schmutzig, laut und kompromisslos. Gleichzeitig steckte darin etwas, das vielen ähnlich harten…
Nic Niggli
21. Juli 2026
Momente, die bleiben Persönlich

Momente, die bleiben

Eine Erinnerung an einen unvergesslichen Tag im Jahr 2006, an Dankbarkeit, Familie und die leise Frage, wohin das Leben einen eines Tages zurückführt Im Jahr 2006, gut eineinhalb Jahre nachdem wir uns kennengelernt hatten, haben wir geheiratet – zivil und kirchlich, im Schloss Fürsteneck. Es war ein großer Tag, ein besonderer Tag, und wohl für viele, die dabei waren, auch…
Nic Niggli
13. Juli 2026