Jens Spahn ist über den Widerspruch zwischen seiner politischen Haltung und seinem privaten Handeln gestürzt. Doch die Lust, ihn dafür öffentlich zu zerlegen, erzählt mindestens so viel über unsere Gesellschaft wie über ihn selbst
Es gibt Politiker, deren Rücktritt mich persönlich getroffen hätte. Jens Spahn gehört nicht dazu.
Ich war nie ein politischer Freund von ihm. Weder seine Art, Politik zu machen, noch viele seiner Positionen haben mich überzeugt. Das gilt im Übrigen nicht nur für ihn, sondern über weite Strecken auch für seine politische Heimat: CDU und CSU stehen mir in zahlreichen gesellschaftlichen und sozialpolitischen Fragen ziemlich fern. Ich muss Jens Spahn deshalb weder verteidigen noch plötzlich Sympathien für ihn entdecken.
Und trotzdem stört mich etwas ganz erheblich an der Debatte, die sich in diesen Tagen über ihn ergossen hat.
Jens Spahn und sein Ehemann Daniel Funke sind mithilfe einer Leihmutter in den USA Eltern geworden. In Deutschland ist die Durchführung einer Leihmutterschaft untersagt. Auch die CDU lehnt eine Legalisierung ab. Erst im Februar 2026 bekräftigte sie auf ihrem Parteitag ausdrücklich, dass selbst altruistische Modelle verboten bleiben sollen. Spahn selbst hatte sich in der Vergangenheit ebenfalls gegen eine Legalisierung ausgesprochen.
Nun hat er am 18. Juli 2026 den Vorsitz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion niedergelegt. Er ist damit nicht als Bundestagsabgeordneter zurückgetreten, sondern von seinem Spitzenamt innerhalb der Fraktion. In seiner Erklärung stellte er seine Familie in den Mittelpunkt und räumte ein, dass sein persönliches Glück und sein politisches Amt unter dem Druck der Debatte nicht mehr miteinander vereinbar seien.
Der Widerspruch ist offensichtlich. Darüber muss man nicht hinwegreden.
Ja, das ist ein politischer Widerspruch
Ein Spitzenpolitiker, der eine bestimmte Praxis politisch ablehnt und an einem gesetzlichen Verbot festhalten will, diese Möglichkeit für sich selbst aber im Ausland nutzt, muss sich Fragen gefallen lassen. Gerade jemand in einer solchen Position kann nicht einfach erklären, dies sei eine rein private Angelegenheit.
Politiker gestalten Regeln, die für andere Menschen gelten. Deshalb wird an sie zu Recht ein höherer Maßstab angelegt. Wer öffentlich Einschränkungen verteidigt, privat aber einen Weg findet, sie außerhalb Deutschlands zu umgehen, beschädigt seine Glaubwürdigkeit.
Das ist nicht erfunden, nicht konstruiert und auch keine bloße Kampagne politischer Gegner. Jens Spahn hat diesen Widerspruch selbst geschaffen.
Man kann ihm politische Naivität vorwerfen. Man kann es für erstaunlich halten, dass ein derart erfahrener Politiker offenbar glaubte, eine solche Entscheidung werde ohne schwerwiegende Folgen bleiben. Vielleicht war es sogar schlicht dumm, nicht vorherzusehen, wie seine Partei, die Kirchen, politische Gegner und die Medien reagieren würden.
Aber vielleicht hat er diese Konsequenzen sehr wohl vorausgesehen.
Vielleicht haben Spahn und sein Mann nach langen Gesprächen entschieden, dass ihnen ihre Familie wichtiger ist als seine politische Karriere. Vielleicht sagte er sich irgendwann: Wir wollen dieses Kind. Wir wollen dieses Leben. Und wenn damit meine Zeit an der Spitze der Fraktion endet, dann ist es eben so.
Ich weiß es nicht. Die meisten, die derzeit mit erstaunlicher Gewissheit über seine Motive urteilen, wissen es allerdings ebenso wenig.
Nicht alles, was in Deutschland verboten ist, macht die Eltern zu Straftätern
Bei aller berechtigten Kritik sollte die Rechtslage korrekt beschrieben werden. In Deutschland sind die medizinische Durchführung einer Leihmutterschaft und deren Vermittlung untersagt. Strafbar machen können sich insbesondere beteiligte Mediziner oder Vermittler. Die sogenannten Wunscheltern werden dagegen nicht allein deshalb bestraft, weil sie im Ausland eine dort zulässige Leihmutterschaft in Anspruch nehmen.
Auch die Einreise mit dem Kind ist nicht per se illegal. Darauf weist selbst das Auswärtige Amt ausdrücklich hin.
Spahn hat also einen politischen und moralischen Widerspruch erzeugt. Die verkürzte Behauptung, er habe einfach „deutsches Recht gebrochen“, ist in dieser Pauschalität jedoch falsch.
Diese Unterscheidung ist wichtig. Nicht, um sein Verhalten schönzureden, sondern weil eine ernsthafte Diskussion Tatsachen benötigt. Wer Doppelmoral anprangert, sollte nicht selbst mit sprachlichen Übertreibungen arbeiten.
Der Augenblick, in dem alle schon immer alles wussten
Was mich an dieser Affäre stärker beschäftigt als Spahns Entscheidung selbst, ist die geradezu entfesselte Lust am moralischen Urteil.
Plötzlich haben es alle schon immer gewusst. Jetzt zeige sich endlich, „was für ein Mensch“ Jens Spahn wirklich sei. Aus einem nachvollziehbaren Vorwurf politischer Unglaubwürdigkeit wird ein Urteil über seinen gesamten Charakter. Kirchenvertreter sprechen vom Skandal. Teile der Frauen-Union verlangen Konsequenzen. Politische Gegner nutzen die Gelegenheit. Medien entdecken zuverlässig jedes Wort, das maximale Erregung verspricht.
Da wird nicht mehr nur kritisiert. Da wird gedroschen.
Besonders irritiert mich der Ton aus jenen gesellschaftlichen und kirchlichen Kreisen, die sonst so gerne von Familie, Verantwortung, dem Schutz des Lebens und der Bedeutung verlässlicher Bindungen sprechen. Ausgerechnet in dem Moment, in dem zwei Menschen eine Familie gründen und Verantwortung für ein Kind übernehmen wollen, tritt die menschliche Dimension weit hinter die moralische Anklage zurück.
Das bedeutet nicht, dass die ethischen Einwände gegen Leihmutterschaft bedeutungslos wären. Im Gegenteil: Sie sind gewichtig. Es geht um die körperliche und psychische Belastung einer Frau, um mögliche wirtschaftliche Abhängigkeiten, um die Gefahr der Kommerzialisierung von Schwangerschaft und um die Frage, ob ein Kinderwunsch zum Anspruch auf den Körper eines anderen Menschen werden darf.
Diese Fragen müssen gestellt werden. Ich stelle sie ebenfalls.
Wir wissen öffentlich allerdings kaum etwas über die konkrete Vereinbarung, die Motive der beteiligten Frau oder die persönlichen Gespräche zwischen den Beteiligten. Wer dennoch sofort von Ausbeutung, Kauf oder Menschenhandel spricht, ersetzt fehlendes Wissen durch die drastischste denkbare Unterstellung.
Und spätestens dort hört die seriöse Debatte auf.

Willkommen im moralischen Reinheitswettbewerb
Die Doppelmoral Jens Spahns ist leicht zu erkennen. Schwieriger ist es, die eigene zu betrachten.
Wir Menschen besitzen moralische Grundsätze – und wir besitzen ein bemerkenswertes Talent, Ausnahmen zu finden, sobald unser eigenes Glück, unsere Angst, unsere Familie, unsere Karriere oder unser Geld betroffen sind.
Wir fordern Klimaschutz und fliegen in die Ferien. Wir verlangen faire Arbeitsbedingungen und kaufen Produkte, deren Lieferketten wir lieber nicht genauer kennen möchten. Wir beklagen Steuervermeidung und nutzen jede Möglichkeit, unsere eigene Rechnung zu senken. Wir sprechen vom Schutz der Schwächsten, solange dieser Schutz nicht mit persönlichen Einschränkungen verbunden ist. Wir fordern Ehrlichkeit und verschweigen Dinge, sobald uns die Wahrheit zu unbequem wird.
Im Guten wie im Schlechten entscheiden wir immer wieder über unsere eigenen moralischen Grundsätze hinweg.
Das macht uns nicht automatisch zu schlechten Menschen. Es macht uns zu widersprüchlichen Menschen.
Natürlich ist ein politisches Spitzenamt kein gewöhnliches Privatleben. Die Verantwortung ist größer, die öffentliche Glaubwürdigkeit wichtiger. Aber auch Politiker bleiben Menschen. Sie lieben, hoffen, verzweifeln, treffen falsche Entscheidungen und ordnen ihre Prioritäten neu.
Menschlichkeit bedeutet nicht, jeden Widerspruch zu entschuldigen. Sie bedeutet, einen Menschen nicht vollständig auf diesen Widerspruch zu reduzieren.
Das Ausland als moralische Hintertür
Der Fall Spahn berührt zudem ein grundsätzliches Problem: Nationale Verbote beenden eine gesellschaftliche Praxis nicht zwangsläufig. Häufig verlagern sie diese nur über die Grenze – dorthin, wo andere Regeln gelten und wo sich Menschen die gewünschte Möglichkeit leisten können.
Das kennen wir aus vielen Bereichen.
Vermögende Personen und internationale Unternehmen verschieben Kapital, Gewinne oder Firmensitze in Länder mit günstigeren Steuermodellen. Solange sie legale Schlupflöcher nutzen, handelt es sich nicht automatisch um Steuerhinterziehung. Trotzdem kann man zu Recht fragen, ob dieses Verhalten dem Sinn einer solidarischen Finanzierung entspricht. Illegale Steuerhinterziehung wiederum ist klar davon zu unterscheiden.
Die Parallele zum Fall Spahn liegt deshalb nicht in einer identischen Rechtslage. Sie liegt in dem Mechanismus: Was im eigenen Land politisch unerwünscht, eingeschränkt oder verboten ist, wird mithilfe von Geld und internationalen Möglichkeiten anderswo realisiert.
Ähnliche Grenzfragen begegnen uns bei der Fortpflanzungsmedizin, bei bestimmten medizinischen Behandlungen oder beim selbstbestimmten Sterben. Auch hier suchen Menschen Lösungen in Ländern, deren Rechtsordnung andere Wege zulässt.
Wobei die Beispiele juristisch nicht gleichgesetzt werden dürfen: Der assistierte Suizid ist in Deutschland seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts von 2020 grundsätzlich zulässig, während die aktive Tötung auf Verlangen verboten bleibt. Die Schweiz besitzt wiederum eine andere rechtliche und gesellschaftliche Tradition beim assistierten Suizid.
Das moralische Problem verschwindet nicht an der Landesgrenze. Aber es wird auch nicht dadurch gelöst, dass man jeden Menschen verurteilt, der in einer existenziellen Lebenssituation eine im Ausland erlaubte Möglichkeit nutzt.
Auch ich lehne Leihmutterschaft grundsätzlich ab
Wie stehe ich selbst zur Leihmutterschaft?
Auch in der Schweiz ist sie nach Artikel 119 der Bundesverfassung und dem Fortpflanzungsmedizingesetz verboten. Ich teile diesen Grundsatz. Schwangerschaft sollte nicht zu einer Dienstleistung werden, die sich wohlhabende Menschen auf einem internationalen Markt kaufen können. Die Gefahr, dass wirtschaftliche Not ausgenutzt wird, ist real. Ebenso real sind die gesundheitlichen Risiken und die emotionalen Folgen für alle Beteiligten.
Gerade deshalb reicht ein schlichtes Verbot langfristig nicht aus.
Solange andere Staaten Leihmutterschaft erlauben, werden Menschen aus Deutschland und der Schweiz diese Wege nutzen. Nationale Verbote schaffen dann eine seltsame Realität: Im Inland soll die Praxis aus ethischen Gründen unmöglich sein, im Ausland wird sie dennoch in Anspruch genommen – und bei der Rückkehr müssen die Behörden Lösungen finden, bei denen vor allem das Wohl des bereits geborenen Kindes zählt.
Denn dieses Kind ist da.
Es trägt keine Verantwortung für Parteitagsbeschlüsse, Gesetze, kirchliche Moralvorstellungen oder die politischen Entscheidungen seiner Eltern. Sein Schutz und seine Privatsphäre müssten deshalb über jeder öffentlichen Auseinandersetzung stehen.
Genau das geht in der gegenwärtigen Empörung zunehmend verloren.
Die Frage, die sich niemand gerne stellt
Vielleicht besteht die eigentliche Provokation des Falls Spahn nicht darin, dass ein Politiker doppelmoralisch gehandelt hat. Vielleicht besteht sie darin, dass er uns etwas über unsere eigenen Widersprüche zeigt.
Wie würden wir entscheiden, wenn ein tief empfundener Kinderwunsch auf eine gesetzliche und moralische Grenze trifft? Was würden wir tun, wenn eine Möglichkeit existiert, legal im Ausland, aber verboten im eigenen Land? Würden wir konsequent verzichten? Oder würden wir irgendwann ebenfalls eine Ausnahme für uns selbst beanspruchen?
Es ist leicht, diese Fragen vom sicheren Zuschauerplatz aus zu beantworten. Schwerer wird es, wenn es um das eigene Leben geht.
Das entbindet Jens Spahn nicht von politischer Verantwortung. Sein Rücktritt vom Fraktionsvorsitz ist nachvollziehbar und angesichts des Widerspruchs zu seiner eigenen früheren Position womöglich konsequent. Aber Verantwortung zu übernehmen bedeutet nicht, dass ein Mensch anschließend zum Freiwild erklärt werden darf.
Man kann seinen Rücktritt für richtig halten und trotzdem die Häme ablehnen.
Man kann Leihmutterschaft kritisch sehen und trotzdem den Kinderwunsch zweier Menschen verstehen.
Man kann Doppelmoral benennen und gleichzeitig eingestehen, dass man selbst nicht frei davon ist.
Diese Gleichzeitigkeit scheint uns immer schwerer zu fallen. Wir wollen Helden oder Heuchler, Opfer oder Täter, richtig oder falsch. Für Ambivalenz ist in der öffentlichen Erregung kaum noch Platz.
Genau das Richtige für das deutsche Sommerloch
Natürlich kommt diese Affäre wie bestellt für das politische Sommerloch. Ein prominenter Politiker, ein hochemotionales Thema, ein offensichtlicher Widerspruch, familiäre Details, moralische Empörung und eine Partei, die ihre Vorstellungen von Familie und Gesellschaft einmal mehr mit der Wirklichkeit abgleichen muss.
Mehr Zutaten benötigt die mediale Aufregungsmaschine nicht.
Während tagelang über Jens Spahns Familiengründung diskutiert wird, geraten andere politische Entwicklungen aus dem Blick. Entwicklungen, die das Leben von Millionen Menschen unmittelbar betreffen.
Seit dem 1. Juli 2026 wird das Bürgergeld schrittweise durch die neue Grundsicherung ersetzt. Vorgesehen sind eine schnellere Vermittlung in Arbeit und deutlich strengere Konsequenzen bei fehlender Mitwirkung. Gleichzeitig stehen Deutschland schwierige Debatten über Rente, Pflege, Krankenversicherung und die langfristige Finanzierung des Sozialstaates bevor.
Vielleicht lässt sich damit auf kurze oder längere Sicht Geld einsparen. Meine Sorge ist jedoch, dass die Gesellschaft dabei erneut verlieren könnte.
Wer soziale Sicherheit immer stärker unter den Verdacht des Missbrauchs stellt, beschädigt Vertrauen. Wer hauptsächlich über Sanktionen spricht, aber zu wenig über niedrige Löhne, fehlenden Wohnraum, Krankheit, Pflege, Bildungschancen und gesellschaftliche Teilhabe, spart womöglich an Zahlen – und zahlt später mit sozialer Kälte, wachsender Ungleichheit und politischer Radikalisierung.
Das bereitet mir erheblich mehr Sorgen als die Frage, auf welchem medizinischen Weg Jens Spahn und sein Mann Eltern geworden sind.
Und wer stellt sich vor den Menschen Jens Spahn?
Was nach all der Kritik bleibt, ist für mich noch etwas anderes: die Frage, wer sich in diesen Tagen eigentlich vor den Menschen Jens Spahn gestellt hat.
Nicht vor seine politische Entscheidung. Nicht vor den Widerspruch zu seiner bisherigen Haltung. Nicht vor das Modell der Leihmutterschaft. Sondern vor einen Menschen, seinen Mann und eine Familie, die gerade erst entstanden ist.
Aus den eigenen Reihen war davon erschreckend wenig zu hören. Einige mahnten zwar nach dem Rücktritt zu Menschlichkeit und zum Schutz der Familie. Doch als der öffentliche Druck immer größer wurde, dominierten Distanzierung, Rücktrittsforderungen und die Sorge um Partei, Wahlkämpfe und Glaubwürdigkeit. Kaum jemand stellte sich sichtbar vor Spahn und sagte: Wir müssen darüber diskutieren – aber wir werden nicht zulassen, dass aus politischer Kritik eine öffentliche Hinrichtung wird.
Gerade von Friedrich Merz hätte ich das erwartet.
Gerade Merz, der nicht nur Bundeskanzler, sondern auch Vorsitzender der CDU ist, hätte die Größe zeigen können, zwischen politischer Verantwortung und menschlichem Beistand zu unterscheiden. Er hätte Spahns Entscheidung kritisieren und seinen Rücktritt für notwendig halten können. Gleichzeitig hätte er unmissverständlich sagen können: Bis hierher und nicht weiter. Seine Familie, sein Mann und insbesondere dieses Kind sind kein Material für einen politischen Feldzug.
Doch dieser Schutz blieb aus – zumindest in jener Klarheit und Lautstärke, die in diesem Moment notwendig gewesen wäre. Stattdessen entstand der Eindruck, dass Spahn für die Partei vor allem zu einem Problem geworden war, das möglichst schnell aus dem Weg geräumt werden musste.
Vielleicht ist genau das die bitterste Erkenntnis dieser Affäre: In der Politik wird so oft von Zusammenhalt gesprochen, solange er nichts kostet. Doch wenn es ernst wird, wenn ein Mensch angreifbar ist und Solidarität selbst zum Risiko werden könnte, wird es plötzlich sehr still.
Ich bleibe politisch weit entfernt von Jens Spahn. Daran ändert auch dieser Fall nichts. Aber ich wünsche ihm und seinem Mann von Herzen, dass sie nach diesen aufwühlenden Tagen zur Ruhe kommen und ihren Weg als Familie gehen können.
Und vor allem wünsche ich ihrem Kind alles erdenklich Gute für die Zukunft: Geborgenheit, Liebe und ein Leben, in dem es niemals das Gefühl haben muss, sich für die Umstände seiner Geburt rechtfertigen zu müssen.
Denn dieses Kind ist weder ein politischer Skandal noch ein moralischer Streitfall.
Es ist ein Kind. Und es ist willkommen.



